TRICHINEN

AFRIKANISCHE SCHWEINEPEST (ASP)

 

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Virusinfektion, die ursprünglich in Afrika beheimatet ist.
Durch die Verschleppung im Reiseverkehr tauchte diese schwere Tierseuche auch mittlerweile in verschiedenen osteuropäischen Ländern auf und breitet sich nach Westeuropa aus. Für erkrankte Haus- und Wildschweine endet diese Virusinfektion fast immer tödlich. Der Mensch ist nicht gefährdet.
In der Schweiz ist bis jetzt noch kein Krankheitsfall aufgetreten. Es ist aber nicht die Frage ob, sondern wann der erste Fall die Schweiz erreicht. Bei einem seuchenartigen Ausbruch ist mit einem massiven wirtschaftlichen Schaden zu rechnen. Deshalb haben der Bund und die Kantone zusammen mit der Landwirtschaft, Forst und Jagd geeignete Weisungen und Massnahmen erarbeitet um die seuchenartige Ausbreitung bei einheimischen Wildschweinbeständen einzudämmen und so eine Übertragung des Virus auf Hausschweine zu verhindern.

Hasenpest, auch Tularämie genannt

Hasenpest, auch Tularämie genannt, ist eine seltene bakterielle Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Francisella tularensis verursacht wird. Sie betrifft hauptsächlich Wildtiere wie Hasen, Kaninchen und Nagetiere, kann aber auch auf den Menschen übertragen werden.

Übertragung & Symptome

  • Die Krankheit wird meist durch Zecken- oder Insektenstiche, direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder kontaminierter Umwelt übertragen.
  • Symptome ähneln oft einem grippalen Infekt und können Fieber, geschwollene Lymphknoten und Hautgeschwüre umfassen.
  • Unbehandelt kann die Krankheit schwer verlaufen, ist aber mit Antibiotika gut therapierbar.

Vorkommen in der Schweiz

  • Seit 2015 steigen die Fallzahlen in der Schweiz.
  • Besonders betroffen sind Jäger, Förster und Personen, die engen Kontakt mit Wildtieren haben.

Schutzmaßnahmen

  • Zeckenschutz: Lange Kleidung tragen und sich nach Aufenthalten in der Natur absuchen.
  • Kontakt vermeiden: Keine toten oder auffällig kranken Wildtiere berühren.
  • Fleisch gut erhitzen: Wildfleisch immer ausreichend garen.

Falls du weitere Informationen benötigst, kannst du dich beim Bundesamt für Gesundheit oder dem Universitätsspital Zürich informieren. Bleib gesund! 😊

Fuchsräude

Die Fuchsräude ist eine parasitäre Hautkrankheit, die durch die Grabmilbe (Sarcoptes scabiei) verursacht wird. Sie betrifft vor allem Rotfüchse, kann aber auch auf Hunde und selten auf Menschen übertragen werden.

Symptome

  • Starker Juckreiz durch Milbenbefall
  • Haarausfall und verkrustete Hautstellen
  • Gewichtsverlust und geschwächtes Immunsystem
  • Füchse zeigen oft Verhaltensänderungen, wie fehlendes Fluchtverhalten

Übertragung & Verbreitung

  • Die Krankheit wird durch direkten Kontakt zwischen Füchsen übertragen.
  • Sie kann auch durch kontaminierte Umgebung (z. B. Fuchsbaue) weitergegeben werden.
  • In der Schweiz ist die Fuchsräude seit den 1980er Jahren bekannt und mittlerweile weit verbreitet.

Schutzmaßnahmen

  • Hunde fernhalten: Hunde sollten nicht mit Füchsen oder Fuchsbaue in Kontakt kommen.
  • Tierarzt aufsuchen: Bei starkem Juckreiz oder Hautveränderungen sofort handeln.
  • Wildhüter informieren: Kranke oder tote Füchse sollten gemeldet werden.

Falls du mehr erfahren möchtest, findest du weitere Informationen hier. Bleib vorsichtig! 😊