Jagd ist ein Instrument, um die Natur zu schützen und zu fördern. Es basiert auf dem Ausgleich zwischen Wildpopulationen und dem Lebensraum. Dadurch können sowohl benachteiligte Tierarten als auch Wildschäden an der Vegetation, an anderen Tieren und an Menschen verhütet und begrenzt werden. Die Jagd ist auch ein wichtiger Bestandteil der Wildgesundheit. Durch die Jagd werden wertvolle Produkte der Natur für die Gesellschaft zugänglich gemacht, darunter schmackhafte Wildgerichte oder attraktive heimische Pelzprodukte.
🦌 Die Jagd als Teil der öffentlichen Verwaltung
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Sie ist nicht nur ein Hobby, sondern eine gesetzlich verankerte Aufgabe.
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Die Jägerschaft übernimmt eine Art "Outsourcing" für den Staat – freiwillig, aber hochqualifiziert.
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Durch Prüfungen und Weiterbildung wird sichergestellt, dass Jägerinnen und Jäger kompetent und sicher handeln.
🌿 Naturschutz durch jagdliche Praxis
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Jäger sind oft die ersten, die Veränderungen in Wildtierbeständen oder Lebensräumen bemerken.
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Sie leisten einen Beitrag zur Biodiversität, indem sie Lebensräume pflegen und Störungen minimieren.
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Ihre Präsenz in der Natur ist nicht nur Freizeit, sondern auch Monitoring und Schutz.
🤝 Ethik und Verantwortung
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Die Achtung der Tierwürde ist zentral – das unterscheidet verantwortungsvolle Jagd von bloßer Trophäenjagd.
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Der Umgang mit Schusswaffen ist nicht nur technisch, sondern auch ethisch geprägt.
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Jagd ist eingebettet in ein System von Regeln, Respekt und Nachhaltigkeit.
Jagd ist engagierter Naturschutz
Jägerinnen und Jäger sind engagierte Naturschützer und fördern mit ihrer nachhaltigen Jagd die Biodiversität in der Schweiz. Innerhalb enger gesetzlicher Vorgaben überwachen und regulieren sie Bestände und gewinnen Wildbret und weitere Naturprodukte. Sie fördern so das Zusammenleben von Mensch und Wild in unserer Kulturlandschaft.
Die Jagd ist eine behördliche Aufgabe, die in der Bundesverfassung verankert ist. Die Verwaltung kann auf die freiwillige und fachkundige Unterstützung der Jägerschaft zurückgreifen, die mit ihren Gebühren die Arbeit der kantonalen Jagdverwaltungen finanziert. Jäger müssen strenge Prüfungen bestehen. Sie bilden sich weiter, etwa in der Handhabung ihrer Schusswaffen.
Moderne Jagd – Jäger als Botschafter der Natur
Moderne Jagd ist eine gezielte, den Populationen und Gegebenheiten angepasste Jagd. Jäger engagieren sich in konkreten Projekten für die Erhaltung der natürlichen Umwelt sowie die Vernetzung von Lebensräumen. Ruhezonen können wichtige Rückzugsräume schaffen und erhalten.
Die Jagd engagiert sich für
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eine Balance zwischen Zivilisation und Natur.
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intakte Lebensräume für Mensch und Tier.
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einen gesetzlichen Leistungsauftrag und eine Bestandsregulierung.
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eine haushälterische Nutzung und Wertschöpfung sind von Bedeutung.
In ihrer Freizeit verbringen Jägerinnen und Jäger gerne Zeit in der Natur und beobachten Wildtiere. Damit tragen sie massgeblich zur planmässigen Kontrolle der Wildtierbestände bei. Ihr Engagement gilt der Erhaltung der Wildlebensräume und dem Schutz der Wildtiere vor Störungen. Sie achten auf die Würde der Tiere und verhalten sich verantwortungsbewusst.
Jagd schützt und nützt
Eine kontrollierte Wildregulierung schützt unsere Wälder vor übermässigem Wildverbiss und hohen Fegeschäden. Der hohe Wildbestand verhindert die Verjüngung und das Nachwachsen einer jungen Waldgeneration. Auf der anderen Seite sind Zweige, Knospen und Blätter der Waldbäume Nahrung unserer Waldtiere und müssen bis zu einem gewissen Grad toleriert werden. Jedoch verursacht eine Überpopulation beträchtliche Schäden.
Es ist wichtig, die Bestände des Fuchses unter Kontrolle zu halten. Sind die Bestände zu gross, gibt es Probleme mit dem Aufkommen von Rehkitzen, Hasen und allen Bodenbrütern.
Ein angepasster Wildbestand sichert in der Winterzeit die Überlebenschancen vieler Tiere und schützt sie vor dem Hungertod.
Die Jagd nutzt nachhaltig den natürlichen Nachwuchs, das hochwertige, biologische Wildfleisch und die Pelzfelle von Füchsen.